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Archäologie in Hüllhorst – Über 2.500 Jahre alte Siedlung entdeckt

3. März 2026

Luftaufnahme der Grabungsfläche für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses am Lohagenweg in Hüllhorst. Der Baumbewuchs markiert den Verlauf des Quellbaches, der die Grundlage für die Errichtung der einstigen Hofstelle bildete. Foto: LWL-AfW / A. Koch

Luftaufnahme der Grabungsfläche für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses am Lohagenweg in Hüllhorst. Der Baumbewuchs markiert den Verlauf des Quellbaches, der die Grundlage für die Errichtung der einstigen Hofstelle bildete. Foto: LWL-AfW / A. Koch

Hüllhorst (LWL-Presse). In Hüllhorst konnte ein vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) begleitetes Ausgrabungsteam eine über 2.500 Jahre alte Siedlung aus der vorrömischen Eisenzeit nachweisen. Die LWL-Fachleute sprechen von einer Seltenheit, denn Hausgrundrisse aus dieser Zeit wurden in Ostwestfalen bislang nur noch in Werther und Minden entdeckt.

Hintergrund
Die Gemeinde Hüllhorst baut derzeit ein neues Feuerwehrgerätehaus am Lohagenweg. Doch bevor die Löschgruppe hier einzieht, hat in den vergangenen Wochen ein kleines Grabungsteam den Bereich des archäologisch untersucht. Der Grund: die besonders siedlungsgünstige Lage am Rand des Wöhrsiek, einer noch heute aktiven Quelle. Nach Angaben der LWL-Archäologie für Westfalen befinden sich im Umfeld solcher Quellen häufig Siedlungsplätze der Urgeschichte.

Siedlungsplatz mit einem Haus der frühen Eisenzeit?
Im Sommer 2025 wurde zunächst der Oberboden in vier schmalen Streifen abgetragen, um das Areal zu sondieren. Danach war schnell klar: hier hatte offenbar vor über 2.500 Jahren schon einmal jemand gebaut. Bei den Resten im Erdboden handelt es sich vor allem um Bodenverfärbungen, die auf einstige Vorrats- und Abfallgruben hindeuten.

Besonders interessant sind für die Fachleute aber auch kleine Verfärbungen, welche die ehemaligen Standorte von Holzpfosten anzeigen und sich mit etwas Glück zu ganzen Gebäudegrundrissen rekonstruieren lassen: „Wir haben neben zwei kleineren Gebäuden auch die Reste eines großen Wohnhauses entdeckt“, erklärt Grabungsleiter Hisham Nabo. Die Erbauer hatten offenbar den Hausbau auch damals schon genau geplant, denn um die Angriffsfläche für den Wind zu verkleinern, hatte man das Gebäude mit den Schmalseiten in die Hauptwindrichtung gestellt. Das Haus wurde also ganz bewusst in Nordost-Südwest Richtung erbaut.

Die Fundstücke aus den umliegenden Grubenverfüllungen helfen bei der Datierung des Fundplatzes. Vor allem einige Bruchstücke von Henkeltassen, sogenannte Terrinen, und von rauwandigen Töpfen mit Fingertupfrändern weisen in einen frühen Abschnitt der vorrömischen Eisenzeit, was der Zeit zwischen 800 bis 600 v. Chr. entspricht.

„Glücksfall für die Archäologie“
„Für uns ist das ein wirklicher Glücksfall, denn bisher kannten wir in Ostwestfalen nur aus Werther und Minden Hausgrundrisse dieser Zeit, die auch erst in den vergangenen Jahren entdeckt wurden. Zusammen mit den neuen Entdeckungen in Hüllhorst erhoffen wir uns spannende Erkenntnisse zum alltäglichen Leben in dieser Zeit“, erklärt Sebastian Düvel von der LWL-Archäologie für Westfalen, der sich als Wissenschaftlicher Referent unter anderem mit den Fundstellen der Eisenzeit in Ostwestfalen beschäftigt. Zunächst muss der Hausgrundriss noch genauer datiert werden. Dies geschieht durch die Radiokarbonmethode an den aus den Pfostengruben geborgenen Holzkohlestückchen. Denn oft finden sich an derartigen Standorten Spuren aus ganz unterschiedlichen Epochen.

Bau des Feuerwehrhauses wird wie geplant umgesetzt
Nach den bisherigen Erkenntnissen setzt sich der Siedlungsplatz noch weiter Richtung Norden fort. Für weitere Bauvorhaben in diesem Areal stellt das aber keine Gefahr dar. Wenn die Bodendenkmäler erst einmal dokumentiert und ausgegraben sind, steht einer Bebauung des Areals nichts entgegen. Um möglichst viele der Bodendenkmäler im Boden zu erhalten, wurde erst einmal nur dort ausgegraben, wo diese für den Neubau des Gerätehauses auch tatsächlich weichen müssen.

Düvel: „Durch eine enge und frühzeitige Kommunikation zwischen der Gemeinde Hüllhorst, der ausführenden Grabungsfirma und uns konnten wir die archäologischen Maßnahmen noch vor dem eigentlichen Baubeginn erfolgreich abschließen, sodass nun auch das neue Feuerwehrgerätehaus am Lohagenweg wie geplant errichtet werden kann.“

Text: LWL-Pressemitteilung vom 02.03.2026
Quelle: LWL | Archäologie in Hüllhorst – Landschaftsverband Westfalen-Lippe
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      Alexander Benn

      Der studierte Geologe steht dem Verein seit Mitte 2023 als wissenschaftlicher Beirat ehrenamtlich zur Verfügung. Alle Fragen rund um die Themen Geologie und Paläontologie fallen in seinen Tätigkeitsbereich. So steht dem Verein – mit seiner Ernennung – nicht nur ein ausgezeichneter Fachmann bei geologischen und paläontologischen Fragestellungen zur Seite, auch Bürger und Bürgerinnen können sich beispielsweise bei Fragen zu Fossilien oder Mineralien vertrauensvoll an Herrn Benn wenden. Diese Anfragen werden rein ehrenamtlich abgearbeitet.


        Marc Redeker

        Marc Redeker steht dem Verein seit Anfang 2023 als Fotograf und Kameramann zur Verfügung.


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          Robert Ludwig

          Technischer Leiter der GeFBdML e.V. ist seit Mitte 2022 Robert Ludwig . 2025 wählte ihn die Mitgliederversammlung einstimmig zum 2. Vorsitzenden.

          Seit 2021 ist er ehrenamtlich für die Technik der Dauerausstellung in Porta Westfalica-Barkhausen zum Fundplatz „Im Römerlager“ und zur Archäologie in Porta Westfalica allgemein verantwortlich und aktuell mit dem Aufbau der Ausstellung zur Sammlung des ehemaligen Bodendenkmalpflegers Friedrich Brinkmann´s und der Pflege und Neuanschaffung des Vereinsinventars betraut.

          „Ich möchte mich bei Herrn Ludwig für die Übernahme dieser Stelle bedanken und freue mich auf das Engagement und die Ideen des neuen Vorstandsmitgliedes. Wir hätten die Stelle nicht besser besetzen können“, sagt Daniel Bake, Mitglied des Vorstands und Geschäftsführer der GeFBdML e.V.
          Friedhelm Raute, Vorsitzender des Vereins, ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Ludwig einen echten Macher gewonnen haben und unser Netzwerk mit ihm weiter ausbauen können.“
          Robert Ludwig, Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens in Minden, wohnt mit seiner Familie in Petershagen-Friedewalde und gehört seit 2021 der GeFBdML e.V. als Mitglied an. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Archäologie und mit Oldtimer Motorrollern.

            Bernd Wingender

            Seit Juli 2021 koordinierte der 1955 geborene Ortsheimatpfleger von Döhren, ehrenamtlich die Tätigkeiten der „Arbeitsgruppe Sammlung F. Brinkmann“ im Archiv der Stadt Petershagen in Neuenknick. Als Mitglied gehört er der Gesellschaft zur Förderung der Bodendenkmalpflege im Kreis Minden-Lübbecke e.V. seit 2019 mit der Mitgliedsnummer 13 an.

            Der studierte Diplom-Verwaltungsbetriebswirt aus Döhren war bis April 2019 bei der Deutschen Bundesbahn bzw. Deutsche Bahn AG beschäftigt, zuletzt als Personalleiter bei der DB Netz AG im Regionalbereich Nord. Persönliche Schwerpunkte neben der Kerntätigkeit: Nachwuchsmanagement, Changemanagement, Coaching, Kommunikation, Moderation, Diversity, Generationenmanagement und Konfliktmanagement.

            Die Liste seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten ist lang vom Geschäftsführer des TuS Döhren 1964 e. V. (bis 1996), über die Organisation des Döhrener Entenrennens bis 2016, zum ehrenamtlichen Richter beim Arbeitsgericht Bremen (bis 2018).

            Aktuell hat er das Amt des Ortsheimatpflegers in Petershagen-Döhren (seit 2016) inne. Er ist seit 2019 Mitarbeiter im Stadtarchiv der Stadt Petershagen und von 2020 an Schriftführer in der Seniorenvertretung der Stadt Petershagen.

            Für seine Verdienste um die GeFBdML e.V. erhielt er 2021 die Verdienstmedaille des Vereins. Er ist 2022 mit der Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen für seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Bodendenkmalpflege ausgezeichnet worden.

            Von Dezember 2022 bis Februar 2025 war Wingender der erste Vorsitzenden des Vereins. Er folgte Herrn Friedhelm Raute in das Amt, der seinen Vorsitz aus persönlichen Gründen abgab. Auf ihn folgte der bisherige zweite Vorsitzende Daniel Bake in das Amt.

            Der Vereinsvorstand verlieh ihm 2025 die Ehrenmitgliedschaft der GeFBdML e.V.


               

              Ole Uecker

              Seit 2020 steht Ole Uecker dem Vorstand des Vereins als wissenschaftlicher Beirat zur Seite. Als Student der Ur- und Frühgeschichte an der Universität Hamburg, studentische Hilfskraft der Bodendenkmalpflege des Landkreises Harburg im Archäologischen Museum Hamburg (AMH), Mitglied der Arbeitsgruppe Praktische Archäologie des AMH und Mitglied der Arbeitsgruppe Luftfahrtarchäologie in Niedersachsen, verfügt Herr Uecker über eine gute Mischung aus akademischer und praktischer Erfahrung, um dem Vorstand beratend zur Seite zu stehen.


                 

                Bernd Höhle


                  Kontakt aufnehmen

                  Jonas Rosenfeldt

                  Unser Datenschutzbeauftragter ist seit Anfang 2019 Jonas Rosenfeldt, der studierte Informatiker ist gleichzeitig auch beruflich Datenschutzbeauftragter und damit personell ein echter Glücksgriff für unseren Verein. Vor seinem Studium leistet er seinen Zivildienst im Rettungsdienst als Rettungssanitäter ab, nach seiner Pflichtzeit arbeitete er weiter ehrenamtlich im Rettungsdienst.


                     

                    Melanie Redeker

                    Unsere gewählte Pressesprecherin ist seit Dezember 2022 die Erzieherin aus Heimsen, ist Frau Karin Höhle gefolgt, die das Amt aufgrund privater Umstände abgeben wollte.

                    Für ihre Verdienste um die GeFBdML e.V. und ihre Bemühungen zur Aufarbeitung der Sammlung Friedrich Brinkmann´s erhielt sie 2022 die Verdienstmedaille des Vereins.


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                      Daniel Bake

                      Erster Vorsitzender (seit Februar 2025) und Geschäftsführer (seit Dezember 2018) Daniel Bake.

                      Bake ist seit 2012 freiwillig in der Archäologie im Mühlenkreis tätig. Im Kreis Minden-Lübbecke arbeitete er auf der Grabung 2018 in Petershagen-Wietersheim „Auf der Bult“ als Assistent der Grabungsleitung. Er war bis Ende 2020 hauptamtlich bei archäologischen Fachunternehmen in Westfalen, Niedersachsen und Bayern als Grabungstechniker, Grabungsassistent oder Grabungsfacharbeiter beschäftigt. 2021 führte er eigenverantwortlich, behördlich beauflagte (archäologische) Baubegleitungen durch.

                      Bis 2020 war er freiwilliger Mitarbeiter der LWL-Archäologie für Westfalen auf mehreren Bodendenkmälern im Kreis Minden-Lübbecke. Für seine herausragenden Verdienste um die GeFBdML e.V. erhielt er 2021 die Verdienstmedaille und Ehrenurkunde des Vereins. Er ist eines der Gründungsmitglieder des Vereins.

                      Seit 2021 ist er ehrenamtlicher Kurator der Dauerausstellung in Porta Westfalica-Barkhausen zum Fundplatz „Im Römerlager“ und zur Archäologie in Porta Westfalica allgemein.

                      Er ist 2022 mit der Ehrenamtskarte des Landes Nordrhein-Westfalen für seine ehrenamtliche Tätigkeit in der Bodendenkmalpflege ausgezeichnet worden.


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                        Friedhelm Raute

                        Der erste Vorsitzende ist seit Dezember 2019 der Diplom-Ingenieur (FH) Friedhelm Raute. Im Landkreis Luckau war Raute bis zur Wende als Bodendenkmalpfleger tätig, 1983 kam es zur Gründung der „Arbeitsgruppe Bodendenkmalpflege“ im Landkreis Luckau, dessen Leitung Raute im Jahr 1987 übernahm. Für die Arbeitsgruppe Bodendenkmalpflege in Finsterwalde, die jährlich ein Wochenlager für junge Archäologen durchführte, war Raute als ehrenamtlicher Betreuer tätig. Raute sammelte Grabungserfahrung beim Museum für Ur- und Frühgeschichte Potsdam sowie bei der Akademie der Wissenschaften der DDR. Auch heute in seinem Ruhestand ist der ehemalige Beamte des Eisenbahn-Bundesamt als passionierter Feldbegeher unterwegs.


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